Hartmut Kreß (geb. 1954) war von 2000 bis zu seiner Emeritierung 2019 Professor für Ethik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn (Abteilung Sozialethik). Zuvor lehrte er von 1993 bis 2000 Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik in Kiel, wo er das interdisziplinäre Zentrum für Ethik gründete. Seit 2018 ist er Lehrbeauftragter an der Juristischen Fakultät der Universität Düsseldorf.
Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Ethiktheorie und Ethikgeschichte, der Medizin- und Bioethik, der Rechts- und politischen Ethik sowie im Religions- und Weltanschauungsrecht. Er ist als Autor, Referent und Gutachter tätig. Von 2002 bis 2023 gehörte er der Zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung der Bundesregierung an. Seit 2023 ist er Mitglied der Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz im Ministerium der Justiz, der er bereits von 2003 bis 2011 und von 2017 bis 2021 angehörte. Von 2021 bis 2024 war er Beirat des Projekts ELSA zu den Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer (Hochschule Fulda / Bundesministerium für Gesundheit).
Seit 2026 gehört er dem Direktorium des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw) an, in dessen Beirat er seit 2024 mitwirkt. Außerdem ist er seit 2022 Mitglied im Beirat des Bertha von Suttner-Studienwerks.
Zur Website von Hartmut Kreß: https://hartmut-kress.de/

