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Zur Neuregelung der Suizidhilfe

Inmit­ten der Coro­na-Kri­se hat Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn einen Exper­ten­kreis um Vor­schlä­ge zur Neu­re­ge­lung der Sui­zid­as­sis­tenz gebe­ten, der über­wie­gend aus eins­ti­gen Befür­wor­tern des ver­fas­sungs­wid­ri­gen § 217 StGB besteht. Die Gior­da­no-Bru­no-Stif­tung (gbs) und das Hans-Albert-Insti­tut (HAI), erläu­tern in ihrer Stel­lung­nah­me, wie eine alter­na­ti­ve Rege­lung aus­se­hen könn­te, die dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gerecht wird.

Patientenautonomie in der Krise – Plädoyer für eine kritisch-rationale Medizin

“Nicht die bedin­gungs­lo­se Ret­tung oder Ver­län­ge­rung von Leben soll­te das vor­ran­gi­ge Ziel des ärzt­li­chen Han­delns sein. Viel­mehr gilt es, eine medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung zu gewähr­leis­ten, die dem Wil­len der Pati­en­ten ent­spricht und zu ihrem Wohl bei­trägt.” Dies geht aus einer Emp­feh­lung des Hans-Albert-Insti­tuts her­vor, die sich mit den medi­zi­nethi­schen Kon­se­quen­zen der Coro­na-Pan­de­mie beschäf­tigt.