Philipp Blom, Philosoph, Historiker, Autor und Journalist ist seit 2015 Beirat in der Giordano-Bruno-Stiftung. Viele seiner Bücher kreisen um die Aufklärung: „Das vernünftige Ungeheuer. Diderot, d’Alembert, de Jaucourt und die Große Enzyklopädie“, 2005; „Die Welt aus den Angeln“, 2017; „Was auf dem Spiel steht“, 2017; „Das große Welttheater. Von der Macht der Vorstellungskraft in Zeiten des Umbruchs“, 2020; „Die Unterwerfung: Anfang und Ende der menschlichen Herrschaft über die Natur“, 2022 und zuletzt „Hoffnung“. Über ein kluges Verhältnis zur Welt.“, 2024. Daneben moderiert Philipp Blom die Sendung „Punkt Eins“ auf dem österreichischen Kultursender Ö1, macht Filme wie die mehrfach preisgekrönte Dokumentarserie „Der taumelnde Kontinent“ und kuratiert Ausstellungen in Europa und den USA. Philipp Blom lebt in Wien und wurde der Veranstaltung live zugeschaltet.

Impuls: Künstliche Intelligenz als Bedrohung für die liberale Demokratie
In einem neuen Beitrag, der im Springer-Band „KI und Demokratie“ erschienen ist, argumentieren HAI-Beirat Adriano Mannino (Postdoctoral Fellow an der UC Berkeley und Harvard) und der Wissenschaftsjournalist Nils Althaus, dass demokratische Gesellschaften – allen voran die USA – in den kommenden Jahren einem neuartigen Existenzrisiko ausgesetzt sind: der Kombination aus agentischer Künstlicher Intelligenz und Autoritarismus.


