17. Mai 2026

Im Gespräch: Philipp Blom über die Zukunft der Aufklärung

Der Philosoph und Historiker Philipp Blom war beim »Düsseldorfer Aufklärungsdienst« zu Gast und sprach, moderiert von Florian Chefai (Hans-Albert-Institut), darüber, wie wir die Aufklärung angesichts multipler Krisen mutig weiterdenken können.
Foto: Eva Creutz

Phil­ipp Blom, Phi­lo­soph, His­to­ri­ker, Autor und Jour­na­list ist seit 2015 Bei­rat in der Giord­a­no-Bru­no-Stif­tung. Vie­le sei­ner Bücher krei­sen um die Auf­klä­rung: „Das ver­nünf­ti­ge Unge­heu­er. Dide­rot, d’Alembert, de Jau­court und die Gro­ße Enzy­klo­pä­die“, 2005; „Die Welt aus den Angeln“, 2017; „Was auf dem Spiel steht“, 2017; „Das gro­ße Welt­thea­ter. Von der Macht der Vor­stel­lungs­kraft in Zei­ten des Umbruchs“, 2020; „Die Unter­wer­fung: Anfang und Ende der mensch­li­chen Herr­schaft über die Natur“, 2022 und zuletzt „Hoff­nung“. Über ein klu­ges Ver­hält­nis zur Welt.“, 2024. Dane­ben mode­riert Phil­ipp Blom die Sen­dung „Punkt Eins“ auf dem öster­rei­chi­schen Kul­tur­sen­der Ö1, macht Fil­me wie die mehr­fach preis­ge­krön­te Doku­men­tar­se­rie „Der tau­meln­de Kon­ti­nent“ und kura­tiert Aus­stel­lun­gen in Euro­pa und den USA. Phil­ipp Blom lebt in Wien und wur­de der Ver­an­stal­tung live zugeschaltet.

WEITERE BEITRÄGE

Impuls: Künstliche Intelligenz als Bedrohung für die liberale Demokratie

In einem neu­en Bei­trag, der im Sprin­ger-Band „KI und Demo­kra­tie“ erschie­nen ist, argu­men­tie­ren HAI-Bei­rat Adria­no Man­ni­no (Post­doc­to­ral Fel­low an der UC Ber­ke­ley und Har­vard) und der Wis­sen­schafts­jour­na­list Nils Alt­haus, dass demo­kra­ti­sche Gesell­schaf­ten – allen vor­an die USA – in den kom­men­den Jah­ren einem neu­ar­ti­gen Exis­tenz­ri­si­ko aus­ge­setzt sind: der Kom­bi­na­ti­on aus agen­ti­scher Künst­li­cher Intel­li­genz und Autoritarismus.

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Rationality, Markets and Morals (RMM) – Journal-Relaunch unter dem Dach des Hans-Albert-Instituts

Das Hans-Albert-Insti­tut gibt den Relaunch des inter­net-basier­ten open access Jour­nals „Ratio­na­li­ty, Mar­kets and Morals (RMM)“ bekannt. Mit die­sem Schritt ermög­licht das Insti­tut die Fort­füh­rung einer inter­dis­zi­pli­nä­ren Platt­form, die sich bis zum Ende des ursprüng­lich her­aus­ge­ben­den Ver­la­ges mit beach­tens­wer­tem Erfolg Fra­gen an der Schnitt­stel­le von Phi­lo­so­phie und Öko­no­mik widmete. 

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Zum Tod von Alan Musgrave

Am 20. Janu­ar 2026 ist Alan Mus­gra­ve ver­stor­ben. Mit ihm ver­liert die Phi­lo­so­phie des Kri­ti­schen Ratio­na­lis­mus einen ihrer pro­fi­lier­tes­ten Vertreter.

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„Handbuch Utilitarismus“ erschienen 

Das neue „Hand­buch Uti­li­ta­ris­mus“ bie­tet einen aktu­el­len sys­te­ma­ti­schen Über­blick über Theo­rie und Pra­xis uti­li­ta­ris­ti­schen Den­kens. Mit dabei: Bei­trä­ge der HAI-Mit­glie­der Adria­no Man­ni­no, Eric Hil­gen­dorf und Die­ter Birn­ba­cher zu grund­le­gen­den Fra­gen mora­li­scher Aggre­ga­ti­on, zur Bedeu­tung des Uti­li­ta­ris­mus für das Recht und zur gerech­ten Res­sour­cen­zu­tei­lung im Gesundheitswesen.

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