24. Januar 2026

Hans-Albert-Institut beim säkularen Dialog in Berlin

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte am vergangenen Wochenende erstmals den Arbeitskreis Säkularität und Humanismus (AKSH) der SPD sowie weitere Interessierte zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Säkular. Solidarisch. Dialogbereit.“ in den Marie-Juchacz-Saal des Reichstagsgebäudes eingeladen. Das Hans-Albert-Institut war durch seinen wissenschaftlichen Koordinator Florian Chefai vertreten.

Im Mit­tel­punkt der Debat­ten stand die Fra­ge, wie ein neu­er Anlauf zur Ablö­sung der Staats­leis­tun­gen zu gestal­ten sei. Neben aus­ge­wie­se­nen Exper­ten wie Dr. Cars­ten Frerk von der For­schungs­grup­pe Welt­an­schau­un­gen in Deutsch­land (fowid) und Johann-Albrecht Haupt (Grün­dungs­bei­rat des Insti­tuts für Welt­an­schau­ungs­recht) stell­te sich auch der reli­gi­ons­po­li­ti­sche Spre­cher von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Dr. Kon­stan­tin von Notz (MdB), den Fra­gen der Teil­neh­men­den. Die Mode­ra­ti­on über­nahm die Co-Vor­sit­zen­de des Arbeits­krei­ses, Car­men Weg­ge (MdB).

Ein wei­te­rer Schwer­punkt wid­me­te sich dem inter­kul­tu­rel­len Dia­log als Instru­ment zur Stär­kung des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halts. Hier brach­te sich ins­be­son­de­re Phil­ipp Möl­ler, Vor­sit­zen­der des Zen­tral­rats der Kon­fes­si­ons­frei­en, mit inhalt­li­chen Impul­sen und Dis­kus­si­ons­bei­trä­gen ein.

Nach der Eröff­nung im Reichs­tags­ge­bäu­de schlos­sen sich im Wil­ly-Brandt-Haus zwei Arbeits­ta­ge mit inten­si­ven Work­shops an. Behan­delt wur­den unter ande­rem welt­li­che Lebens­be­glei­tung, Ethik- bzw. Reli­gi­ons­kun­de als Alter­na­ti­ve zum kon­fes­sio­nel­len Reli­gi­ons­un­ter­richt sowie Fra­gen zu den ethi­schen und recht­li­chen Dimen­sio­nen der Sterbehilfe. 

Marie-Juchacz-Saal des Reichstagsgebäudes – Foto: Evelin Frerk
Marie-Juchacz-Saal des Reichs­tags­ge­bäu­des – Foto: Eve­lin Frerk

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