Inhaltlich rückt Marschall die drohende und zum Teil bereits eingetroffene Klimakatastrophe in den Fokus des Interviews und plädiert nachdrücklich dafür, trotz der aktuellen geopolitischen Konflikte in der Nähe Europas den Klimaschutz stärker voranzutreiben. Er betont, dass der Klimawandel nicht „nur“ die Vielfalt und Schönheit der biologischen Umwelt dezimiert, sondern auch das Überleben der menschlichen Zivilisation gefährdet. Kipppunkte wie das Aussetzen des Golfstroms werden allen Berechnungen zufolge bei zu hoher globaler Erwärmung weite Teile des Globus unbewohnbar machen. Dabei warnt Marschall jedoch auch vor Fatalismus angesichts der politischen Schwierigkeiten, das 1,5‑Grad-Limit einzuhalten.
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