28. Januar 2026

Podcast mit Geowissenschaftler & HAI-Beirat Horst Marschall

In der anekdotenreichen Folge von "Sinnerfüllt. Humanistische Lebensgeschichten" erzählt Horst Marschall, Professor für Geowissenschaften und HAI-Beirat, ausführlich von seiner Schul- und Studienzeit, wobei erstere alles andere als geradlinig verlaufen ist. Sein Beispiel zeigt, dass antiquierte Lehrmethoden selbst klugen und interessierten Kindern das Lernen schwer machen können. In starkem Kontrast dazu steht für ihn die intellektuelle Freiheit während seiner eigenen Studienzeit und späteren Berufslaufbahn.
Foto: Evelin Frerk

Inhalt­lich rückt Mar­schall die dro­hen­de und zum Teil bereits ein­ge­trof­fe­ne Kli­ma­ka­ta­stro­phe in den Fokus des Inter­views und plä­diert nach­drück­lich dafür, trotz der aktu­el­len geo­po­li­ti­schen Kon­flik­te in der Nähe Euro­pas den Kli­ma­schutz stär­ker vor­an­zu­trei­ben. Er betont, dass der Kli­ma­wan­del nicht „nur“ die Viel­falt und Schön­heit der bio­lo­gi­schen Umwelt dezi­miert, son­dern auch das Über­le­ben der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on gefähr­det. Kipp­punk­te wie das Aus­set­zen des Golf­stroms wer­den allen Berech­nun­gen zufol­ge bei zu hoher glo­ba­ler Erwär­mung wei­te Tei­le des Glo­bus unbe­wohn­bar machen. Dabei warnt Mar­schall jedoch auch vor Fata­lis­mus ange­sichts der poli­ti­schen Schwie­rig­kei­ten, das 1,5‑Grad-Limit einzuhalten.

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