28. Januar 2026

Podcast mit Geowissenschaftler & HAI-Beirat Horst Marschall

In der anekdotenreichen Folge von "Sinnerfüllt. Humanistische Lebensgeschichten" erzählt Horst Marschall, Professor für Geowissenschaften und HAI-Beirat, ausführlich von seiner Schul- und Studienzeit, wobei erstere alles andere als geradlinig verlaufen ist. Sein Beispiel zeigt, dass antiquierte Lehrmethoden selbst klugen und interessierten Kindern das Lernen schwer machen können. In starkem Kontrast dazu steht für ihn die intellektuelle Freiheit während seiner eigenen Studienzeit und späteren Berufslaufbahn.
Foto: Evelin Frerk

Inhalt­lich rückt Mar­schall die dro­hen­de und zum Teil bereits ein­ge­trof­fe­ne Kli­ma­ka­ta­stro­phe in den Fokus des Inter­views und plä­diert nach­drück­lich dafür, trotz der aktu­el­len geo­po­li­ti­schen Kon­flik­te in der Nähe Euro­pas den Kli­ma­schutz stär­ker vor­an­zu­trei­ben. Er betont, dass der Kli­ma­wan­del nicht „nur“ die Viel­falt und Schön­heit der bio­lo­gi­schen Umwelt dezi­miert, son­dern auch das Über­le­ben der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on gefähr­det. Kipp­punk­te wie das Aus­set­zen des Golf­stroms wer­den allen Berech­nun­gen zufol­ge bei zu hoher glo­ba­ler Erwär­mung wei­te Tei­le des Glo­bus unbe­wohn­bar machen. Dabei warnt Mar­schall jedoch auch vor Fata­lis­mus ange­sichts der poli­ti­schen Schwie­rig­kei­ten, das 1,5‑Grad-Limit einzuhalten.

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WEITERE BEITRÄGE

Impuls: Künstliche Intelligenz als Bedrohung für die liberale Demokratie

In einem neu­en Bei­trag, der im Sprin­ger-Band „KI und Demo­kra­tie“ erschie­nen ist, argu­men­tie­ren HAI-Bei­rat Adria­no Man­ni­no (Post­doc­to­ral Fel­low an der UC Ber­ke­ley und Har­vard) und der Wis­sen­schafts­jour­na­list Nils Alt­haus, dass demo­kra­ti­sche Gesell­schaf­ten – allen vor­an die USA – in den kom­men­den Jah­ren einem neu­ar­ti­gen Exis­tenz­ri­si­ko aus­ge­setzt sind: der Kom­bi­na­ti­on aus agen­ti­scher Künst­li­cher Intel­li­genz und Autoritarismus.

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Rationality, Markets and Morals (RMM) – Journal-Relaunch unter dem Dach des Hans-Albert-Instituts

Das Hans-Albert-Insti­tut gibt den Relaunch des inter­net-basier­ten open access Jour­nals „Ratio­na­li­ty, Mar­kets and Morals (RMM)“ bekannt. Mit die­sem Schritt ermög­licht das Insti­tut die Fort­füh­rung einer inter­dis­zi­pli­nä­ren Platt­form, die sich bis zum Ende des ursprüng­lich her­aus­ge­ben­den Ver­la­ges mit beach­tens­wer­tem Erfolg Fra­gen an der Schnitt­stel­le von Phi­lo­so­phie und Öko­no­mik widmete. 

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Zum Tod von Alan Musgrave

Am 20. Janu­ar 2026 ist Alan Mus­gra­ve ver­stor­ben. Mit ihm ver­liert die Phi­lo­so­phie des Kri­ti­schen Ratio­na­lis­mus einen ihrer pro­fi­lier­tes­ten Vertreter.

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„Handbuch Utilitarismus“ erschienen 

Das neue „Hand­buch Uti­li­ta­ris­mus“ bie­tet einen aktu­el­len sys­te­ma­ti­schen Über­blick über Theo­rie und Pra­xis uti­li­ta­ris­ti­schen Den­kens. Mit dabei: Bei­trä­ge der HAI-Mit­glie­der Adria­no Man­ni­no, Eric Hil­gen­dorf und Die­ter Birn­ba­cher zu grund­le­gen­den Fra­gen mora­li­scher Aggre­ga­ti­on, zur Bedeu­tung des Uti­li­ta­ris­mus für das Recht und zur gerech­ten Res­sour­cen­zu­tei­lung im Gesundheitswesen.

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