MELDUNGEN

Patientenautonomie in der Krise
„Nicht die bedingungslose Rettung oder Verlängerung von Leben sollte das vorrangige Ziel des ärztlichen Handelns sein. Vielmehr gilt es, eine medizinische Versorgung zu gewährleisten, die dem Willen der Patienten entspricht und zu ihrem Wohl beiträgt.“ Dies geht aus einer heute veröffentlichten Empfehlung des Hans-Albert-Instituts (HAI) hervor, die sich mit den medizinethischen Konsequenzen der Corona-Pandemie beschäftigt.

Hans-Albert-Institut begrüßt Andreas Diekmann
Der Soziologe Prof. Dr. Andreas Diekmann ist neues Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Hans-Albert-Instituts. Diekmann zählt zu den profundesten Experten auf dem Gebiet der empirischen Sozialforschung.

Entscheidungen über Leben und Tod
Das Coronavirus und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 stellen Politik und Gesellschaft vor schwerwiegende Entscheidungen. Mitglieder des Hans-Albert-Instituts (HAI) setzen sich derzeit mit ethischen und juristischen Aspekten der Pandemie auseinander und sind Ansprechpartner für Politik und Medien.

Sterbehilfe-Urteil: Das Bundesverfassungsgericht hat Rechtsgeschichte geschrieben
Das Bundesverfassungsgericht hat am vergangenen Mittwoch die seit 2015 bestehende Regelung zur Sterbehilfe als verfassungswidrig erklärt. Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Direktoriumsmitglied des Hans-Albert-Instituts, kommentierte das Urteil im Rechtsmagazin Legal Tribune Online (LTO).

Institutsgründung zum 99. Geburtstag von Hans Albert
Er ist der wohl einzige lebende Mensch, dem es gelungen ist, zeitgleich mit den Antipoden Karl Popper und Paul Feyerabend befreundet zu sein: Am heutigen Samstag feiert der große Wissenschaftstheoretiker Hans Albert seinen 99. Geburtstag. Ihm zu Ehren bringt die Giordano-Bruno-Stiftung das Hans-Albert-Institut an den Start, das zu einer Stärkung des kritisch-rationalen, evidenzbasierten Denkens beitragen soll.